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wyland vets infos igel

Igel sind Wildtiere und gelten als geschützt. Das Einsammeln und Halten von Igeln, die weder krank noch verletzt sind, soll unterlassen werden und verstösst zudem gegen das Gesetz.

Wird ein kranker oder verletzter Igel gefunden, gehört er in fachkundige Hände, sei das eine Igelstation oder ein Tierarzt. Ist menschliche Obhut notwendig (kranke, verletzte Tiere) sollte sie so kurz wie möglich andauern und immer mit dem Ziel der Wiederauswilderung.

Weitere Infos zu Igeln und ein Verzeichnis der Igelstationen finden sich unter www.pro-igel.ch. Auch ein Besuch auf der Homepage des Igelzentrums Zürich www.izz.ch lohnt sich.

Sieht man im Spätherbst junge, gesunde Igel, die vermutlich zu wenig Gewicht für den Winterschlaf haben werden, empfiehlt sich die Einrichtung einer Futterstelle. Dadurch kann dem Igel sinnvoll geholfen werden, ohne ihm den Stress einer Gefangenschaft zuzumuten.

Wann sollten sie eingreifen und dem Igel helfen

1. Verletzte Igel

2. Kranke Igel
Solche Tiere erkennt man meist daran, dass sie tagsüber Futter suchen, herumlaufen, -torkeln oder -liegen. Kranke Igel sind apathisch, rollen sich kaum ein, sind oft mager. Auf kranken, verletzten und schwachen Tierensitzen in der warmen Jahreszeit häufig Schmeißfliegen, die dort ihre Eier ablegen.
Ausnahmen bilden aufgestörte Igel. Wenn Laub- oder Reisighaufen entfernt, Holzstapel abgebaut, in Gärten und Parksgearbeitet wird, Baumaßnahmen im Gange sind oder Hunde herumstöbern, können Igelnester zerstört werden. Dann sucht auch ein gesundes Tier tagsüber einen neuen Unterschlupf.

3. Verwaiste Igelsäuglinge
Igeljunge, die sich tagsüber außerhalb ihres Nestes befinden, noch geschlossene Augen und Ohren haben und sich womöglich kühl anfühlen, sind mutterlos. Sie brauchen sofort fachmännische Hilfe!

4. Igel, die nach Wintereinbruch, d.h. bei Dauerfrost und/oder Schnee, herumlaufen
Solche Igel findet man ebenfalls vornehmlich am Tag. Es kann sich um kranke oder schwache Alttiere handeln, öfter aber sind es Jungtiere, die spät geboren, evtl. auch krank sind und/oder sich wegen des geringen Nahrungsangebots im Herbst kein für den Winterschlaf ausreichendes Fettpolster anfressen konnten.